Willkommen im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Die Finalisten


Jacqueline Hen
“Mich interessiert die Untersuchung von Licht als künstlerisches Material, speziell mit seinem transformatorischen Potenzial auf das menschliche Bewusstsein. Licht zu verwenden führt die Wahrnehmung durch gezielte akustische und visuelle Phänomene in Grenzbereiche, in welchen ambivalente Erfahrungen (Kontingenz (Luhmann)) evoziert werden und die gewohnte Wahrnehmung von Raum und Zeit aufgelöst wird.“ Jacqueline Hen (D) arbeitet an der Schnittstelle von Design, Kunst und Forschung. Während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin und dem Art Center College of Design in Pasadena spezialisierte sie sich in Visueller Kommunikation, Raum- und Erfahrungsdesign. Ihre Arbeit untersucht die Möglichkeiten sozialer Transformation durch Kommunikation und Partizipation im Grenzbereich physischer und virtueller Habitate. Zurzeit beendet sie ihr Meisterschülerinnenstudium an der Universität der Künste Berlin und unterrichtet seit 2017 Design als akademisch-künstlerische Assistentin an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln. An der KHM fokussiert sie sich auf die Entwicklung einer zeitgenössischen „Grundlehre der Gestaltung“ (Design Basics), welche in Bezug steht zu allen Gebieten analoger, digitaler, 2D- und 3D-Designtechniken und adressiert dabei universelle Prinzipien wie Symmetrie, Rhythmus and Interaktion. So werden Verantwortung, Möglichkeiten und Grenzen von Design als Disziplin von einer historischen aber auch zeitgenössischen Perspektive hinterfragt. Jacqueline Hen arbeitete 2014 bis 2016 als Forschungsassistentin am Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) in Berlin und beschäftigte sich mit den Themenfeldern “Technology Transfer Research, Process Design and Transformative Methods“. Von 2014 bis 2017 assistierte sie im Studio Tomas Saraceno bei der Erforschung von Spinnenweben und Entdeckung neuer, nachhaltiger Möglichkeiten der Behausung. Im Jahr 2017 gründete sie JUWL, ein Atelier für interaktive holographische Interfaces. Ihre Arbeiten wurden gezeigt bei Media Art Messen, kulturellen Institutionen wie der Republica Berlin, Kunsthalle Bremen und Cebit Hannover.

Yasuhiro Chida
“Raum ist das Interessanteste für mich. Licht ist das reinste Material, was er möglich macht, einen Raum wahrzunehmen, den wir nicht anfassen oder sehen können. Und Licht ist das einzige Material, das keine Erzählung transportiert. Licht ist die Wurzel von Schönheit. Natürliche Phänomene oder Substanzen, die wir als ‚schön‘ empfinden, werden durch Licht hervorgerufen.“ Yasuhiro Chida wurde 1977 in Kanagawa, Japan geboren. Er studierte Architektur an der Musashino Art University in Tokyo und partizipierte an vielseitiger Feldforschung, wie beispielsweise Bergsteigen oder Höhlenwandern. In seinen installativen Arbeiten beschäftigt er sich zunehmend mit räumlichem Bewusstsein und Veränderungen in der somatischen Empfindung. Chida nahm am Amsterdam Light Festival teil und kooperierte mit NAOJ (National Astronomical Observatory of Japan) und Jaxa (Japan Aeroscope Exploration Agency) und forscht nach und an den Grenzen der Kunst. Sein derzeitiges Lebensprojekt sieht die Erschaffung eines Kunstparkes vor: der „Kalama Park“.

Künstlerduo Dachroth + Jeschonnek
“Licht ist eines der Materialien, welches die Wissenschaft bis heute nicht vollständig verstanden hat. Trotz seiner Alltäglichkeit übt es eine starke Faszination auf uns aus und hat vielfältige kulturelle Konnotationen. Dies macht Licht zu einem großartigen Material, um damit als Künstler zu arbeiten. Die scheinbare Immaterialität von Licht beschreibt beim Auftreffen auf Oberflächen unsere gesamte, sichtbare Welt. Licht ist zugleich im Raum vorhanden und doch selbst als eigenes Material nicht zu sehen. Mit diesen Gegensätzen umzugehen und sie mit unseren Arbeiten außer Kraft zu setzen begeistert uns immer wieder aufs Neue.“ Das Künstlerduo Dachroth und Jeschonnek arbeitet seit dem Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee an gemeinsamen Projekten, insbesondere an den in Zusammenarbeit entwickelten LICHTVOLUMEN. Dipl.-Des. Charlotte Dachroth Die grundlegende Entwicklung des schwebenden Lichts beruht auf der künstlerischen Arbeit von Dachroth als Mart-Stam- und Elsa-Neumann-Stipendiatin. Während des Studiums hat sie sich für eine interdisziplinäre Arbeit im Spannungsfeld zwischen Kunst, Design und Wissenschaft entschieden. Seit sie sich in ihrer theoretischen und praktischen Forschungsarbeit intensiv mit dem Thema Glanz auseinandergesetzt hat, arbeitet sie mit Licht. *1981 Berlin, lebt und arbeitet in Berlin 2013 Meisterschülerstudium, KHB 2013 Diplom Textil und Flächendesign, KHB Dipl.-Des. Ole Jeschonnek Jeschonnek hat in Zusammenarbeit mit einem renommierten Berliner Lichtplanungsbüro Lichtinstallationen und Leuchten in verschiedenen Architekturen entworfen und umgesetzt. Seine Entwürfe und Konstruktionen wurden mit mehreren internationalen Design- und Innovationspreisen ausgezeichnet. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Lichtinstallationen. Mit Lehraufträgen zu experimenteller Lichtgestaltung gibt er seine Erfahrung weiter. *1984 Flensburg, lebt und arbeitet in Berlin 2014 Meisterschüler, KHB 2012 Diplom Produktdesign, KHB
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6. April 2018
Ausschreibung
16. September 2018
Deadline Konzepte
Oktober/November 2018
Jury wählt die 3 Finalisten
November 2018 - Mai 2019
Finalisten realisieren ihre Konzepte
7. Juni 2019
Preisverleihung + Eröffnung der begleitenden Ausstellung in Unna für geladene Gäste
10. November 2019
Ausstellung “The Future of Light Art” schließt

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Lichtkunst Unna


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